Transparenz: Gleichstellung in der ARD

Frauen und M?nner stehen im Kreis und legen ihre H?nde aufeinander. | Bildquelle: colourbox.de

Gleichstellung in der ARD

Wir f?rdern Vielfalt und berufliche Chancengleichheit

Das Angebot der ARD ist so vielf?ltig wie unser Land und seine Menschen. Grundlage dafür ist das Engagement all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichsten F?higkeiten und Talenten.

Gleichstellung ist Teil unserer Unternehmenskultur. Wir f?rdern die Vielfalt und berufliche Chancengleichheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ungeachtet ihres Geschlechts, Alters oder ihrer sexuellen Identit?t, ihrer Hautfarbe, Nationalit?t oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung und etwaiger Behinderungen.

Gleichstellung von Frauen und M?nnern

Die Gleichstellung von Frauen und M?nnern zielt in der ARD darauf ab, die berufliche Chancengleichheit geschlechterunabh?ngig sicherzustellen. Aktuell (Stichtag: 31.12.2017) arbeiten nahezu in all unseren ARD-Anstalten gleich viele Mitarbeiterinnen (49,81 Prozent) und Mitarbeiter (50,19 Prozent). Das weitere Engagement gilt dem Erreichen einer ausgewogenen Geschlechterverteilung auf allen Hierarchieebenen und in allen T?tigkeiten. Der Anteil unserer weiblichen Führungskr?fte liegt mittlerweile bei rund einem Drittel.

Etablierte Planungs- und Steuerungsinstrumente im Bereich der Gleichstellung sind die Gleichstellungskonzepte, die in den Rundfunkanstalten auf Basis der geltenden Landesgleichstellungsgesetze erstellt, evaluiert und regelm??ig fortgeschrieben werden. An der Umsetzung des Gleichstellungsziels arbeiten unsere Personalverantwortlichen und Gleichstellungsbeauftragten – in manchen Anstalten auch Frauenbeauftragte oder Beauftragte für Chancengleichheit genannt – gemeinsam. Dadurch bleibt die Gleichstellung nicht nur eine Selbsterkl?rung, sondern wird zu einem durchg?ngigen Leitprinzip in unserer Führungsverantwortung und Teil unseres gelebten Alltags.

Unsere Sender in der ARD verstehen sich dabei auch als soziale, familienfreundliche Unternehmen, die die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf für Frauen und M?nner f?rdern. So sind beispielsweise der Bayerische Rundfunk und der Südwestrundfunk Mitglied im Unternehmensnetzwerk "Erfolgsfaktor Familie" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Nachwuchsf?rderung

Das Thema Chancengleichheit beginnt nicht erst mit Eintritt in das Berufsleben, sondern wird von uns auch als gesellschaftlicher Auftrag wahrgenommen. Deswegen engagieren wir uns beim allj?hrlichen bundesweiten Zukunftstag "Girls‘ Day", um M?dchen bereits frühzeitig für technische Berufe zu begeistern. Einige Mitglieder der ARD (NDR, WDR, RB und BR) bieten zus?tzlich auch einen "Boys‘ Day" an, um Jungen einen Einblick in Berufe zu geben, in denen M?nner unterrepr?sentiert sind – z. B. Sachbearbeitung, Maske oder Sekretariate.

Darüber hinaus ist die ARD seit Dezember 2010 Partner im "Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen", einer Initiative des Bundesministerium für Bildung und Forschung. MINT steht für die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Mit der Initiative "Frauen in die Technik" setzen wir uns für einen h?heren Frauenanteil in Produktion und Technik ein und verleihen j?hrlich gemeinsam mit dem ZDF den ARD/ZDF F?rderpreis "Frauen + Medientechnologie" an Frauen, die herausragende, praxisrelevante Abschlussarbeiten im Bereich Medientechnologie verfasst haben. Der "TALENT DAY Medien + IT", bei dem der NDR Partner ist, ist ein weiterer Baustein zur F?rderung weiblicher Nachwuchskr?fte im IT-Bereich.

EBU-Leitlinien für die Gleichstellung von Frauen und M?nnern im Beruf

Die Gleichstellung von Frauen und M?nnern im Beruf ist eine gesellschaftspolitische Forderung und zugleich ein wichtiger Faktor für die Zukunftsf?higkeit und die Attraktivit?t als Arbeitgeber. Die ?ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wollen bei den Themen Gleichstellung und Vielfalt Vorbild sein. Auf Ebene der Europ?ischen Rundfunkunion wurden jetzt gemeinsame Leitlinien für die Gleichstellung von Frauen und M?nnern im Beruf entwickelt. Ziel ist es, von den Erfahrungen anderer europ?ischer Rundfunkanstalten zu lernen und praktische Ma?nahmen und Erfahrungen auszutauschen, wie Gender Balance erreicht werden kann. Die EBU-Guidelines sollen helfen, das Tempo des Ver?nderungsprozesses in den Rundfunkanstalten hin zu mehr Gleichstellung zu beschleunigen.

Was sind die Aufgaben unserer Gleichstellungsbeauftragten?

Zu den Aufgaben z?hlen beispielsweise:

  • die Entwicklung von Initiativen und Konzepten zur Verwirklichung der beruflichen Gleichstellung von Frauen und M?nnern,
  • die Teilnahme an Bewerbungsgespr?chen,
  • die regelm??ige Erstellung von Ergebnisberichten zu den durchgeführten Ma?nahmen,
  • die Beratung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Links zu Gleichstellungsberichten bzw. -konzepten:

Links zu Gleichstellungs- bzw. Frauenbeauftragten:

Stand: 19.12.2019, 15.00 Uhr

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